Kredit trotz Insolvenz

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Ist es möglich, dass man trotz einer laufenden Insolvenz noch einen Kredit aufnimmt? Wenn ja, was muss man bei einem Kredit trotz Insolvenz beachten? Wenn man sich für eine Privatinsolvenz entscheiden musst, dann heißt das, dass man sich nun als Schuldner in einer sogenannten Wohl-Verhaltensperiode für die kommenden sechs Jahre befindet.
In diesem Zeitraum ist man dazu verpflichtet, alle zumutbaren Tätigkeiten zu machen, um einen bestimmten pfändbaren Beitrag vom Einkommen an den Gläubiger zu zahlen. Zugleich werden alle pfändbaren Sachgegenstände sowie Recht in die Insolvenzmasse miteinberechnet.

Alles in allem sind die Mittel vom Schuldner, nachdem das Privatinsolvenzverfahren eröffnet wurde, sehr begrenzt, man hat nur den Spielraum bis zur sogenannten Pfändungs-Freigrenze. Ebenso besitzt man keine Gegenstände oder Rechte mehr, die pfändbar sind und somit noch zu Geld zu machen sind. Wenn man diese Tatsachen berücksichtigt, würde man meinen, dass es unwahrscheinlich bis unmöglich ist einen Kredit trotz Insolvenz zu erhalten. Denn in dem einer Insolvenz ist kein Einkommen noch ein Vermögen vorhanden, was man möglicherweise pfänden könnte und somit handelt es sich um ein sehr schlechte Bonität des Antragsstellers und ein sehr hohes Ausfallrisiko für die Bank.

Besteht eventuell doch die Möglichkeit einen Kredit trotz Insolvenz zu erhalten?

Sollte man dennoch einen Kreditgeber finden, der bereit ist, einen Kredit trotz Insolvenz zu vergeben, kann man sich glücklich schätzen. Allerdings sollte man gegenüber seinem Kreditgeber mit offenen Karten spielen und offenbaren, dass man sich gerade in einer Privatinsolvenz befindet. Sollte man nicht offen und ehrlich über seine Zahlungsunfähigkeit sprechen, dann kann man einen Betrug bzw. eine Täuschen durchführen, weil man ja eigenlich aufgrund der Zahlungsunfähigkeit nicht in der Lage ist, den Kredit zurückzubezahlen, insbesondere weil man bei einer Privatinsolvenz nichts mehr vom Kreditnehmer verpfänden kann.

Wie wirkt sich die Aufnahme eines Kredit auf die Privatinsolvenz aus?

Prinzipiell kann man festhalten, dass wenn man einen neuen Kredit aufnimmt oder neue Schulden macht, diese Tatsache nicht gleichzeitig auch zu einem Versagen der Rest-Schuldbefreiung führt. Im Allgemeinen ist eine Privatinsolvenz in diesem Fall nicht in Gefahr. Aber man muss beachten, dass nur die Kredit und Schulden zur privaten Insolvenz zählen, die vor der Antragstellung des Kredits bekannt waren und bei der Insolvenz mit angegeben wurden. Auch nach der sogenannten Wohl-Verhaltensperiode sind diese neuen Schulden mit der sogenannten Rest-Schuldbefreiung nicht erlassen.

Sie unterliegen also nicht der Befreiung und müssen vollständig vom Schuldner getilgt werden oder nach zehn Jahren muss man ein neues Privatinsolvenzverfahren beantragen. Sollte ein Gläubiger aus dem Insolvenzverfahren davon erfahren, dass man als Schuldner einen neuen Kredit aufgenommen hat, dann kann er verlangen, dass die Rest-Schulbefreiung versagt wird. Womit der Gläubiger auch Recht hat, denn eine Privatinsolvenz beantragt man ja, wenn man zahlungsunfähig ist und ein neuer Kredit verändert die Situation nochmals maßgeblich. Außerdem steht man als Schuldner durch die Aufnahmen von einem neuen Kredit wieder vor den alten Problemen, und zwar dass man diesen auch wieder zurückzahlen muss.

Alles in allem kann es leider auch wie bereits erwähnt dazu kommen, das die Befreiung der Restschuld aufgehoben wird, wenn man einen neuen Kredit aufnimmt. Und somit wird letztendlich das Ziel der Privatinsolvenz nicht erreicht. Man kann daher allen Schuldner nur dazu raten, keinen neuen Kredit trotz Insolvenz auzunehmen.

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